Sammlung kreativ

Unter dem Motto „Sammlung kreativ“ lädt das Museum Utopie und Alltag seit 2019 Künstlerinnen und Künstler ein, sich in den Depots in Beeskow und Eisenhüttenstadt für eigene Werke oder Projekte inspirieren zu lassen. Wir öffnen die historischen Bestände, um sie aus neuen Perspektiven betrachten und gegenwartsbezogen zur Diskussion stellen zu können.

Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler erhalten uneingeschränkten Zugang zu den Objekten aus der Alltagskultur und den Kunstwerken aus der DDR. Die individuelle Auseinandersetzung kann über verschiedene Zugänge erfolgen, zum Beispiel über die zeitgenössische Kunst (zum Bsp. Bildende, Auditive, Digitale, Darstellende Kunst), die Wissenschaft (zum Bsp. Kunst-, Kultur-, Alltags-, Design-, Architekturgeschichte) sowie die Kulturelle Bildung (zum Bsp. Museumspädagogik, Outreach, Inklusion).

Vor allem durch innovative, interdisziplinäre oder fachgebietsübergreifende Ansätze lassen sich weniger beachtete Zusammenhänge darstellen und Grenzen zwischen Disziplinen abbauen. Als Abschluss des kreativen Prozesses werden die Ergebnisse, deren Form frei gewählt werden kann, öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Zu den Künstler:innen, die dieser Einladung bisher gefolgt sind, gehören Mathias Becker (2024), Matthias Beckmann (2022), Sybille Fendt (2021), Martin Maleschka (2019), Minh Duc Pham (2025), Elske Rosenfeld (2023), Hella Stoletzki (2026) und Hannes Zerbe (2020).