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Künstlerinnen

Erika Stürmer-Alex mit orangefarbener Mütze sitzt in einem Feld mit lila blühenden Wildblumen an einem bewölkten Tag
Erika Stürmer-Alex, Lietzen, November 2021, © Sybille Fendt
Heidrun Hegewald in schwarzem Kleid mit Brosche steht vor einem großformatigen Kunstwerk mit dunklen, verschlungenen Körperformen
Heidrun Hegewald, Berlin, Januar 2022, © Sybille Fendt
Carin Kreuzberg in schwarzem Pullover und Jeans steht neben einer lebensgroßen Bronzeskulptur einer schlanken Figur vor weißer Wand
Carin Kreuzberg, Berlin, November 2021, © Sybille Fendt

Die Porträtfotografien sind nach wie vor im Rahmen von Führungen im Beeskower Depot zu sehen.

Das Museum Utopie und Alltag – Alltagskultur und Kunst aus der DDR lenkt in seinen Projekten und Ausstellungen den Fokus regelmäßig auf Künstlerinnen. In diesem Zusammenhang wurde die Berliner Fotografin Sibylle Fendt eingeladen, Künstlerinnen zu porträtieren, von denen Werke zum Bestand des Kunstarchivs Beeskow gehören. Sibylle Fendt hat neun Frauen fotografiert: Tina Bara, Petra Flierl, Sabina Grzimek, Heidrun Hegewald, Sabine Herrmann, Carin Kreuzberg, Helga Paris, Barbara Raetsch, und Erika Stürmer-Alex.

Sie zeigt die Malerinnen, Grafikerinnen, Bildhauerinnen und Fotografinnen in ihren Atelierräumen bzw. in deren unmittelbarer Umgebung. Für ihre Porträts verwendet Sibylle Fendt eine Mittelformatkamera und analoges Filmmaterial. Ihre Arbeit ist von einer großen Offenheit für ihr Gegenüber und von hoher Konzentration auf den Moment geprägt. Diese Qualitäten spiegeln sich in den Fotografien wider. Sibylle Fendt gelingt es, die Dargestellten in manchmal überraschender, ungewöhnlicher aber immer in würdevoller Art und Weise aufzunehmen.

Sibylle Fendt, geboren 1974, hat in Bielefeld Fotografie studiert und war in Frankfurt am Main Gaststudentin bei Wolfgang Tillmans. Seit 2010 ist sie Mitglied der Agentur Ostkreuz. Für ihre Arbeit hat sie mehrere Auszeichnungen bekommen, u.a. den Deutschen Fotobuchpreis.