Alltag weckt Erinnerung

Das Projekt „Alltag weckt Erinnerung“ geht in die nächste Runde!

Im Jahr 2025 wurde im Museum Utopie und Alltag in Kooperation mit der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e. V. Eisenhüttenstadt (In neuem Tab öffnen) das Projekt geplant und praktisch erprobt. Unter kulturgeragogischer Anleitung von Almut Koch (In neuem Tab öffnen) wurde ein Angebot für Menschen mit und ohne Demenz, ihre pflegenden Angehörigen und Pflegeeinrichtungen ins Leben gerufen. Das Angebot ermöglicht kulturelle Teilhabe, die das Erinnerungsvermögen über verschiedene Sinne aktiviert und zum Austausch einlädt.

Im Mittelpunkt stehen dabei Objekte der Alltagskultur der DDR aus dem Depot des Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt. Mit diesen Alltagsgegenständen werden Erinnerungen fühlbar.

Gemeinsam mit den Auszubildenden zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann wurden Objekte aus den 35 Sachgruppen des Museums ausgewählt und in Themenkoffer verpackt. Acht Koffer u. a. zu den Themen Haushalt, Reise, Spielzeug, Mode, Körperpflege und Technik sind entstanden. Die Objekte können herausgenommen werden und sind dadurch mit allen Sinnen erfahrbar

Ausgestattet mit einer Anleitung zur Handhabe verleiht das Museum kostenfrei die Themenkoffer an Pflegeeinrichtungen und pflegende Angehörige, um scheinbar vergessende Erinnerungen wieder wachzurufen.

Die Themenkoffer kommen in unserem Museum in Erinnerungscafés zum Einsatz.

In kleiner Runde treffen sich hier geschulte Museumsmitarbeiter: innen mit Menschen mit demenziellen Veränderungen, Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen und Angehörigen. Bei Kaffee und Kuchen kommen die Teilnehmer:innen über die Alltagsobjekte ins Gespräch und tauschen Erinnerungen und Erlebtes miteinander aus.

Von 10.00 bis 11.30 Uhr finden die nächsten Erinnerungscafés montags statt am:

02.03.2026

01.06.2026

07.09.2026

07.12.2026

Das Angebot ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
Sophie.Klaust@landkreis-oder-spree.de
Tel. 03366 35-27 36

Zum Projekt ist eine Dokumentation (PDF-Datei) mit Fotografien, Texten und Interviewausschnitten erschienen.


Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Commerzbank Stiftung.