Die Nachkriegsmoderne in ihren unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Spielarten steht seit einiger Zeit im Fokus der Forschung, der Denkmalpflege und einer kulturhistorisch interessierten Öffentlichkeit. Jüngst noch einmal gewachsen ist das Interesse an der Architektur, den Städtebau und die baugebundene Kunst ehemaliger sozialistischer Staaten. Neben die weiterhin notwendige Auseinandersetzung mit den politischen Bedingungsfaktoren tritt eine neue Sensibilität für ihre spezifischen sozialen und gestalterischen Qualitäten. Diese bilden sich in städtebaulichen Ensembles wie Eisenhüttenstadt oder ähnlichen Planstädten Ost- und Ostmitteleuropas in besonderer Dichte ab. Heute gelten letztere daher als herausragende baukulturelle und zeitgeschichtliche Zeugnisse.

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