Stipendiatin 2026 – Hella Stoletzki
Mit dem Format „Sammlung kreativ“ ermöglicht das Museum Utopie und Alltag jedes Jahr einem Künstler oder einer Künstlerin den Zugang zu den Depots in Eisenhüttenstadt und Beeskow. Ziel ist es neue Fragestellungen aufzuwerfen und neue bislang ungesehene Zugänge zu den Museumsbeständen zu eröffnen.
Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr Hella Stoletzki (In neuem Tab öffnen) von unseren Beständen inspirieren lässt.
Hella Stoletzki (In neuem Tab öffnen) ist in Berlin geboren und ist in Cottbus/Chóśebuz aufgewachsen. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie an der Wiener Akademie der Bildenden Künste.
In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Kippmomenten des Zwischenmenschlichen auseinander, mit Nähe und Distanzen. Ebenso spielt für sie eine zeitgenössische Darstellung des sorbischen Leben und ihrer Kultur eine wesentliche Rolle. Sie ist Mitbegründerin des sorbisch-wendischen Kunst- und Kulturkollektives kolektiw wakuum (In neuem Tab öffnen), das seit 2021 besteht.
In der Auseinandersetzung mit Kunstwerken aus dem Schaudepot Beeskow und den Beständen der Alltagskultur in Eisenhüttenstadt entstehen derzeit druckgrafische Arbeiten, die das Thema Jugend in der DDR aufgreifen.