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D.I.Y. Eisenhüttenstadt

Werbeplakat für „D.I.Y. Eisenhüttenstadt“ - eine Campus Kultur Veranstaltung von Juni bis September 2024. Das Design zeigt auf gelbem Hintergrund die Buchstaben D.I.Y. in pink, dunkelblau und türkis, umgeben von halbtonfarbenen Illustrationen von DIY-bezogenen Objekten wie einer Kassette, Schere, Kamera, Stift und einem Lineal. Der Text „Campus Kultur“ erscheint oben, während „Eisenhüttenstadt“ und das Datum unten in einem türkisfarbenen Banner stehen.
Grafik: FORMWERK Eisenhüttenstadt
Große Menschengruppe mit Reinigungswerkzeugen versammelt unter einer überdachten Außenfläche bei einer Aufräumaktion
Subbotnik, c Adam Sevens/ sevens[+]maltry © Kulturland Brandenburg 2023
Frau Krause in rotem Shirt und weißer Blumenjacke hält ein historisches Foto in einem verfallenen Gebäude.
Frau Krause (heute Frankfurt (Oder)) steht im Konzertcafé und hält eine Ansichtskarte mit der gleichen Perspektive aus dem Jahr 1965. ©Reinder Wijnveld

Die Ausstellung „D.I.Y. Eisenhüttenstadt“ verbindet das letztjährige Baukulturfestival „Auf den Platz, fertig, los!“ am Platz der Jugend mit dem aktuellen städtischen Projektvorhaben, der Wiederbelebung des ehemaligen Hotel Lunik am Zentralen Platz. Im Mittelpunkt der Werkstatt steht die Frage, wie zivilgesellschaftliches Engagement, unterstützt von Kunst und (Erinnerungs-)Kultur, konkret zur nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Revitalisierung von Stadträumen beitragen kann.

 Der Ausstellungstitel wurde von der gleichnamigen Graphic Novel von Friederike Kiko und Sophie Marie Schmidt inspiriert. Die beiden Absolventinnen des Fachbereichs Architektur der Universität der Künste Berlin haben das Geschehen rund um den Platz der Jugend im letzten Jahr beobachtet und spekulativ in die Zukunft gedacht. Die Ergebnisse zahlreicher Workshops, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen auf dem Platz der Jugend, werden ebenfalls präsentiert. Wir thematisieren zudem, wie es gelang, das ehemalige Hotel Lunik wieder in städtische Hand zu bringen und fragen, welche Ideen und Wünsche die Menschen vor Ort mit seiner Zukunft verbinden. Eine Installation von Reinder Wijnveld lässt die Erinnerungen ehemaliger Gäste des Hotel Lunik mithilfe von Fotografien und Ansichtskarten lebendig werden.

Bis Ende September lädt neben der Ausstellung eine Veranstaltungs- und Interviewreihe ins Museum und lockt in verschiedene Stadträume. Das Projekt ist Teil von Campus Kultur (In neuem Tab öffnen) – einem kulturellen Vernetzungs- und Verortungsvorhaben der Burg Beeskow, Landkreis Oder-Spree, in Kooperation mit dem Verein KulTuS e.V (In neuem Tab öffnen)., Märkisch Oderland. Das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (In neuem Tab öffnen) geförderte Programm will kulturell aufgeladene Orte in der Region identifizieren, impulsieren und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sinnhaft stärken.