Arbeit, Arbeit, Arbeit. Serien zur sozialistischen Produktion in der DDR
Ort: Landtag Brandenburg (In neuem Tab öffnen)
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Die DDR bezeichnet der Soziologe Wolfgang Engler als eine „arbeiterliche Gesellschaft“, deren Grundprinzip auf der Symbiose von Mensch und Arbeit beruhte. In diesem Zusammenhang spielte auch das Motiv der Arbeiter:innen eine Hauptrolle in der sozialistischen Bildwelt, wo die Arbeiterklasse „Auftraggeber, zentrales Thema und Hauptadressat in einem“ war, wie es der Kunsthistoriker Henry Schumann einmal auf den Punkt gebracht hat.
Im Museum Utopie und Alltag befinden sich zahlreiche Bildmedien und Kunstwerke, welche die allgegenwärtige Präsenz des arbeitenden Menschen in der visuellen Kultur der DDR eindrücklich belegen.
Für die Ausstellung wurden Gemälde, Grafiken und Fotografien sowie Magazine und Plakate ausgewählt, die als Serie konzipiert, umgesetzt und veröffentlicht worden sind. Serie ist hier synonym zum Begriff des Zyklus zu verstehen, bei dem mehrere eigenständige Arbeiten inhaltlich zusammengehören. Durch diese Aneinanderreihung kann sowohl eine Hervorhebung von Individualität entstehen als auch eine Verdichtung der dargestellten Einzelpersonen oder Kollektive zum Typus und zur Heldenfigur.