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10 000 Kubikmeter Alltag – Erkundung einer Sammlung

Man blickt in einen Ausstellungsraum in Eisenhüttenstadt. Links und rechts im Raum stehen Glasvitrinen. Viele verschiedene Objekte befinden sich darin. Hinten im Raum steht ein Simson Mofa.
Ausstellungsraum in Eisenhüttenstadt, Foto: K. Fuchs, ©MUA

Seit 25 Jahren besteht das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt. Es bewahrt Objekte und Dokumente des DDR-Alltags und erschließt sie für das historische Verständnis. Zur breit angelegten Sammlung gehören Spielzeug, Mobiliar, Unterhaltungselektronik, Zeitschriften, Tonträger, Fotos und vieles mehr. Über 2000 private Schenkungen sowie Institutionen haben zu einem Bestand von rund 170 000 Objekten beigetragen. Seine sachgerechte Magazinierung erfordert einen Depotraum von rund 10 000 Kubikmetern.

Diese Dingkultur wird in Ausstellungen und Publikationen vorgestellt sowie weiteren Museen, der Wissenschaft und auch Filmproduktionen zugänglich gemacht. Die Voraussetzungen hierzu, das Bewahren und Erschließen der Sammlung, bleiben dem öffentlichen Blick zumeist verborgen. Die Sonderausstellung beleuchtet nun den Umgang mit den Objekten in allen seinen Schritten – von ihrer Aufnahme, über die Dokumentation und Erforschung bis hin zur Einlagerung. Die Besucher:innen sind eingeladen, den Aufbau der Sammlung zu erkunden und Arbeiten am Objekt aktiv mitzuerleben.