Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Porträts, welche die Fotografin Sibylle Fendt von Malerinnen, Grafikerinnen, Bildhauerinnen und Fotografinnen in ihren Atelierräumen bzw. in deren unmittelbarer Umgebung gemacht hat. Von allen ausgewählten Künstlerinnen sind im Kunstarchiv Beeskow Werke aufbewahrt, die in der DDR entstanden sind. Davon wird eine Auswahl (16 Werke + die beiden Mappen „Silberblick 1+3“) in der Inselgalerie ebenso zu sehen sein wie zeitgenössische Arbeiten der Künstlerinnen.
 

Für ihre Porträts verwendet Sibylle Fendt eine Mittelformatkamera und analoges Filmmaterial. Ihre Arbeit ist von einer großen Offenheit für ihr Gegenüber und von hoher Konzentration auf den Moment geprägt. Diese Qualitäten spiegeln sich in den Fotografien wider. Sibylle Fendt gelingt es, die Dargestellten in manchmal überraschender, ungewöhnlicher aber immer in würdevoller Art und Weise aufzunehmen.
 

Sibylle Fendt, Jg. 1974, hat in Bielefeld Fotografie studiert und war in Frankfurt am Main Gaststudentin bei Wolfgang Tillmans. Seit 2010 ist sie Mitglied der Agentur Ostkreuz. Für ihre Arbeit hat sie mehrere Auszeichnungen bekommen, u.a. den Deutschen Fotobuchpreis.
 

Die Zusammenarbeit mit Sibylle Fendt ist Teil der Programmreihe „Sammlung kreativ“ des Museum Utopie und Alltag. Um neue, unerwartete Zugänge zu den Objekten der Alltagskultur und der Kunst in der DDR anzubieten, waren bereits der Zeichner Matthias Beckmann, der Fotograf Martin Maleschka und der Komponist Hannes Zerbe zu Gast in Eisenhüttenstadt und Beeskow.
 

Kooperation des Museum Utopie und Alltag mit der Inselgalerie Berlin
 

Ort
Inselgalerie Berlin,
Petersburger Str. 76A
10249 Berlin

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