Das diskutieren:

Valentin Franze, 25 Jahre jung, weiß bereits bei seinem Weggang zum Studium, dass er wiederkommt.

Franziska Laube, geboren 1988 in der Stahlstadt, besucht später in Neuzelle die Schule, verbringt einen Großteil ihrer Freizeit in Eisenhüttenstadt. Nach der Schule lebt sie viele Jahre in Berlin – den größten Unterschied zur Großstadt jetzt? Verrät die junge Frau im Gespräch.

Im gleichen Jahr ist in Eisenhüttenstadt auch Sabine Unger geboren. Auch sie „treibt“ sich als Jugendliche in Eisenhüttenstadt herum. Ihr Studium führt sie nach Jena und Potsdam und nun ist sie wieder in Eisenhüttenstadt zu Hause.

Maik See, 54 Jahre, wandert 2010 in die Schweiz aus. Bis zur Wende ist er Eisenhüttenstädter. Jetzt ist er es wieder. Er sieht ganz klar Handlungsbedarf in der Stadt und hat eine Facebook-Gruppe gegründet.

Die Runde vervollständigt die 39jährige Eileen Samol. Sie marschiert noch als Jungpionierin mit. Später legt sie in Eisenhüttenstadt ihren beruflichen Grundstein mit der Ausbildung zur Krankenschwester. Der Liebe wegen verlässt sie ihre Heimat und geht nach Köln. Wie das Leben so spielt, wohnt sie heute wieder in ihrer Heimat und leitet hier die Hospizdienste. Einige Kindheitsorte gibt es nicht mehr und einige Erinnerungen fühlen sich an wie „ausradiert“ – an was sie sich besonders gerne erinnert – und was sie heute tut, um der Stadt und den Menschen etwas zurückzugeben, berichtet sie ebenfalls am 18. Juni.

Moderation: Katharina Wieske

Ort: Ehemaliges Lehrschwimmbecken, Ludmila-Hypius-Weg, 15890 Eisenhüttenstadt

 

Die Veranstaltung ist Teil einer Lese- und Gesprächsreihe, die im Rahmen des Projekts „Auf den Platz, fertig, los!“ stattfindet. Eine gemeinsame Initiative vom Forum für Kulturerbe der DDR e. V., dem Museum Utopie und Alltag, dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) und dem Architekten Martin Maleschka.

 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Themenjahrs »Baukultur leben – Kulturland Brandenburg 2023«. Kulturland Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

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