Der Workshop umfasst eine Reihe von Gruppenübungen. Es wird ein freundlicher, informeller Austausch von Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven sein. Deine Mitarbeit zählt, vorherige Vorbereitung ist jedoch nicht nötig.

Der Workshop ist Teil des Vorhabens, eine Methodik des dialogischen Erinnerns zu entwickeln. Diese neue Methodik soll es erlauben, die eigenen Erinnerungen in Verhältnis zu den Erinnerungen von anderen Menschen zu setzen. Ziel ist es, ein besseres gesellschaftliches Verständnis für konträre Positionen und Erfahrungen zu schaffen. Es handelt sich bei dem Workshop nicht um ein klassisches, biografisches  Zeitzeug:innengespräch. Individuelle Erinnerungen werden ausgehend von punktuellen Fragen zwar geteilt, im Fokus stehen jedoch vor allem der Austausch und die gemeinsame Reflexion über diese Erinnerungen.

Der Workshop findet am Samstag, den 25. Mai 2024 statt und dauert etwa sechs Stunden, einschließlich Mittagessen und Kaffeepausen, die von den Organisatoren des Workshops zur Verfügung gestellt werden. Die Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro. Teilnehmen können auch Menschen, die die Wende- und Nachwendezeit nicht direkt miterlebt haben – aber dennoch von ihr betroffen sind.

Die Teilnehmenden werden von der Forschungsgruppe vorab ausgewählt. Über folgendes Formular kannst Du Dich bewerben.
Bis zum 2. Mai 2024 ist die Anmeldung möglich. Die ausgewählten Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden bis zum 6. Mai 2024 benachrichtigt.

Die Veranstaltung ist Teil eines Constructive Advanced Thinking (CAT)-Forschungsprojekts mit dem Titel „Reconstituting Publics through Remembering Transitions: Facilitating Critical Engagement with the 1980–90s on Local and Transnational Scales“. Das von Dr. Agnieszka Mrozik (Institut für Literaturforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften), Dr. Ksenia Robbe (Universität Groningen) und Dr. Andrei Zavadski (TU Dortmund) durchgeführte Projekt widmet sich dem dialogischen Erinnern an die Übergangszeit der späten 1980er und frühen 1990er Jahre in mehreren osteuropäischen Ländern, darunter Polen und Deutschland. Der Workshop wird in Zusammenarbeit mit dem von der bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) unterstützten Netzwerk „Transition Dialogue“ durchgeführt.

Ort

Museum Utopie und Alltag, Standort Eisenhüttenstadt
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

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