Ziel ist es, gemeinsam ein Gruppenangebot im Format eines Erzählcafés zu entwickeln.  Thematisch zusammengestellte Alltagsgegenstände aus dem Sammlungsbestand des Museums sind dabei Ausgangspunkt für individuelle und kollektive biografische Erinnerungen. Der Austausch zwischen den Teilnehmenden steht im Mittelpunkt des Angebots.
Damit Menschen mit weniger Bewegungsfreiheit partizipieren können, entstehen Themenkoffer, sodass das Angebot auch dezentral in Pflegeeinrichtungen umgesetzt werden kann.

Die enge Einbindung der Auszubildenden im zweiten Lehrjahr in das Projekt soll die Ausbildung sowohl inhaltlich als auch praktisch bereichern, die erlernte Methode nehmen die Auszubildenden in ihre Berufspraxis mit.

Im Dezember 2023 startete das Projekt mit einem ersten Besuch der Auszubildenden im Museum und seinem Depot. Mitarbeitende des Museums und Auszubildende der Pflegefachschule wählen in den kommenden Wochen unter der Anleitung von Kulturgeragogin Almut Koch gemeinsam Objekte der 170.000 Alltagsobjekte fassenden Sammlung aus und arrangieren sie thematisch für das Erzählcafé.
Ab März 2024 erproben die Projektbeteiligten das Format in der Praxis. In mehreren Testschleifen mit Erkrankten und Pflegenden wird das Angebot im Museum und bei verschiedenen Pflegeeinrichtungen evaluiert.

Die ausführliche Pressemeldung zum Projekt finden Sie hier.

Das Projekt wird gefördert vom Förderprogramm Kulturelle Bildung und Partizipation des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK), umgesetzt durch die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH (BKG).

Schliessen