… wie in einem Brennglas. Im „Waldhof“ residierte ab Ende der 1930er-Jahre Propagandaminister Goebbels. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete die FDJ dort eine eigene Hochschule. Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) informiert mit einer Online-Ausstellung über die Geschichte des Areals und erlaubt auch einen Blick hinter verriegelte Türen. Ein Kapitel ist der Kunst gewidmet, die dort zur Ausstattung gehörte. Alle mobilen Werke sind heute Teil des Beeskower Bestands Kunst aus der DDR. Das Museum Utopie und Alltag freut sich dieses Projekt mit Wissen und Abbildungen unterstützen zu können. Für alle Nutzerinnen und Nutzer ist es eine tolle Gelegenheit, Arbeiten aus Beeskow zu entdecken und den Kontext ihrer Entstehung zu erfahren. In Beeskow wiederum können die Originale, wie das große Wandbild „Spanien ’36“ von Kostas Sissis, gesehen werden. Öffentliche Führungen finden  jeden zweiten Sonntag statt.

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