Die 2021 vom Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt, realisierte Ausstellung ist nun im Stadtmuseum Schwedt leicht verändert und ergänzt um weitere Exponate zur Planung von Schwedt zu sehen. – Der Umbruch von 1989/90 bedeutet für die Stadtentwicklung in Ostdeutschland eine tiefe Zäsur, allen voran für Industriestädte in peripheren Lagen. Betriebsschließungen, Abwanderung und Geburtenruckgang fuhren vielerorts zu schrumpfenden Städten, Abrissen und Stadtumbau.

 

Finissage, 12.3. um 15 Uhr
Am letzten Ausstellungstag der Sonderausstellung „Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt“ soll noch einmal die Stadtentwicklung ab den 1960er-Jahren im Mittelpunkt stehen. Dr. Ullrich Hartung spricht über die Entwicklung von Vorhangfassaden im DDR-Gesellschaftsbau. Ein solches Bauwerk vom „Typ Leipzig“ besaß auch Schwedt mit dem „Roten Ochsen“ an der Karthausstraße. Von gleichem Interesse sind das Volkspolizei-Kreisamt (VPKA) am Bahnhof, die Gebäude des VEB Rohtabak und die Entwicklung der städtebaulichen Konzepte für die Innenstadt.

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