Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin zeigt noch bis 20. Mai 2024 die Ausstellung „Echos der Bruderländer“. Sie widmet sich den wirtschaftlichen, politischen und künstlerischen Verflechtungen zwischen der DDR und anderen sozialistischen Ländern. Gleich vier Werke aus dem Kunstarchiv Beeskow werden hier prominent gezeigt, darunter Arbeiten von Heinz-Karl Kummer und Christoph Wetzel.

 

Unter dem Titel „VEB Museum – Das Deutsche Hygiene-Museum in der DDR“ spüren unsere Dresdner Kolleg:innen der eigenen Institutionsgeschichte in der Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Mitte der 1990er Jahre nach. Bereichert wird die Ausstellung, die bis 17. November 2024 zu sehen ist, durch zahlreiche Leihgaben der Alltagskultur und Kunst aus Eisenhüttenstadt und Beeskow.

 

Das Neue Museum Nürnberg beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung das Sammeln und Archivieren von Objekten hat, in einer sich immer schneller verändernden Zeit mit Krisen und wechselnden Herausforderungen. Das Berliner Künstlerduo Böhler & Orendt zeigt hier unter dem Titel „Memory Movers“ vom 26. April bis 6. Oktober 2024 eine raumgreifende Installation mit zahlreichen Archivalien aus mehr als fünfzig Archi­ven. Natürlich sind wir auch dabei, mit Objekten und Werken aus beiden Beständen.

 

„There is no there there“ – unter dieser Überschrift stellt das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main vom 13. April bis 29. September 2024 Kunstwerke aus, die in der DDR und BRD in den 1960er, 1970er und 1980er entstanden sind. Ausgewählt wurden dabei ausschließlich ausländische Künstlerin:innen, die als Stipendiaten, Arbeitsmigrant:innen oder Geflüchtete ins geteilte Deutschland kamen. Aus dem Kunstarchiv Beeskow ist das Werk „Maputo“ von César Olhagaray aus dem Jahr 1983 zu sehen.

 

Noch bis zum 12. Mai 2024 zeigt das Schloss Biesdorf die Ausstellung „Einen Ausdruck für dieses Leben finden“. Hierfür hat die Künstlerin Sonya Schönberger im Rahmen ihres Videoarchivs Berliner Zimmer fünf Künstler:innen interviewt, deren künstlerischer Weg in der DDR begann und von denen sich Werke im Stadtmuseum Berlin und im Kunstarchiv Beeskow befinden. Der Fokus der Video-Interviews liegt auf Erinnerungen an ihr Aufwachsen, ihren künstlerischen Werdegang, sowie die Erfahrungen während und nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Neben den Video-Interviews sind Grafiken und Fotografien der beteiligten Künstler:innen zu sehen.

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