Wolfgang Templin war Mitbegründer der DDR-Oppositionsgruppe „Initiative Frieden und Menschenrechte“ und später Mitbegründer der Partei „Bündnis 90″. Wie kaum ein anderer verbindet er in seiner Person die eigene Erfahrung der friedlichen Revolution 1989/90 und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Revolutionen und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Er beteiligt sich mit engagierter Stimme an zeitgenössischen Debatten über gesellschaftliche Umbruchsituationen wie den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie an Deutungskämpfen im Rückblick auf die DDR.
Die Veranstaltung ist Teil und Abschluss des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Revolutionen. Grafische Mappenwerke aus der DDR“, die noch bis 8.10.2023 in Eisenhüttenstadt zu sehen ist.

 

Ort
Museum Utopie und Alltag
Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt
Eintritt: frei

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