Im Rahmen der Sonderausstellung Ohne Ende Anfang. Zur Transformation der sozialistischen Stadt laden wir Sie ein zu einem Podiumsgespräch, das sich mit dem Verhältnis der Metropole Berlin zur Brandenburgischen Provinz befasst: Dem boomenden Berliner Ballungsraum stehen schrumpfende Städte in Randlagen gegenüber. Werden auch diese künftig von der wachsenden, zunehmend dichteren Hauptstadt profitieren können? Können periphere Orte wie Eisenhüttenstadt mit Qualitäten wie bezahlbaren Wohnraum, einem grünen Wohnumfeld, einem funktionierenden Kita- und Schulangebot neue Einwohnerinnen und Einwohner gewinnen? Welche Konzepte gibt es für die Beschleunigung des Schienenverkehrs in Richtung Hauptstadt?

Interessant ist hier der Blick auf Zukunftsentwürfe für den Berlin-Brandenburger Verflechtungsraum, wie sie gerade im Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070 erarbeitet wurden. Wir freuen uns sehr, dass die Träger des ersten Preises die Podiumsgäste sein werden, ihr Konzept vorstellen und mit uns diskutieren wollen: Prof. Bernd Albers und Prof. Dr. Silvia Malcovati (beide FH Potsdam). Unter dem Titel „LAND-SCHAF(F)TSTADT || Berlin und Brandenburg“ entwickelten sie eine gesamtheitliche städtebaulich-landschaftsplanerische Idee für die Metropolenregion Berlin-Brandenburg.

Die Veranstaltung findet statt im Zentrum der Planstadt Eisenhüttenstadt: in dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Möbelkaufhaus an der Magistrale, der heutigen Lindenallee.

Um vorherige Anmeldung am Tresen des Museums Utopie und Alltag unter der Telefonnummer 03364 – 417355 oder unter der E-Mailadresse museum@utopieundalltag.de
wird gebeten.

Ort: ehemaliges Möbelkaufhaus Lindenallee 24, 15890 Eisenhüttenstadt
Eintritt: 4 € / 2 € (Eintritt ins Museum)

In Kooperation mit dem OSF Oder-Spree Fernsehen.

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