Von Thomas Ranft und Herbert Schirmer initiiert, gab es im Jahr 2018 in Lübbenau/Spreewald mit einem dreiwöchigen Künstlersymposium eine Neuauflage. Neun bildende Künstlerinnen und Künstler aus Brandenburg und Sachsen trafen sich in der Wasserlandschaft, um der Frage „Landschaftssicht = Weltsicht?“ nachzugehen.

Bei dieser Aktion war die Landschaft nicht als naturidentische Kulisse anzusehen, sondern als gestalteter Raum, der benutzt und durch den radikalen  Braunkohleabbau bedrängt und zerstört worden ist.

Die Schau in Beeskow zeigt zum einen Grafiken der Gruppe CLARA MOSCH aus den 1970er und 1980er Jahren, die aus dem Kunstarchiv Beeskow sowie einer privaten Sammlung stammen. Zum anderen werden die Ergebnisse des letztjährigen Künstlersymposiums zu sehen sein. Mit Arbeiten von Christiane Bergelt, Micha Brendel, Anne Heinlein, Madeleine Heublein, Ulrike Hogrebe, Gregor Torsten Kozik, Helge Leiberg, Osmar Osten und Thomas Ranft.

Das Symposium wurde von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Niederlausitz, den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Lübbenau / Spreewald gefördert. Veranstalter: Freunde der Lübbenaubrücke e. V.

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