Sibylle Fendt hat neun Frauen fotografiert: Tina Bara, Petra Flierl, Sabina Grzimek, Heidrun Hegewald, Sabine Herrmann, Carin Kreuzberg, Helga Paris, Barbara Raetsch, und Erika Stürmer-Alex.

Sie zeigt die Malerinnen, Grafikerinnen, Bildhauerinnen und Fotografinnen in ihren Atelierräumen bzw. in deren unmittelbarer Umgebung.

Für ihre Porträts verwendet Sibylle Fendt eine Mittelformatkamera und analoges Filmmaterial. Ihre Arbeit ist von einer großen Offenheit für ihr Gegenüber und von hoher Konzentration auf den Moment geprägt. Diese Qualitäten spiegeln sich in den Fotografien wider. Sibylle Fendt gelingt es, die Dargestellten in manchmal überraschender, ungewöhnlicher aber immer in würdevoller Art und Weise aufzunehmen.

Sibylle Fendt, Jg. 1974, hat in Bielefeld Fotografie studiert und war in Frankfurt am Main Gaststudentin bei Wolfgang Tillmans. Seit 2010 ist sie Mitglied der Agentur Ostkreuz. Für ihre Arbeit hat sie mehrere Auszeichnungen bekommen, u.a. den Deutschen Fotobuchpreis.

Die Zusammenarbeit mit Sibylle Fendt ist Teil der Programmreihe „Sammlung kreativ“ des Museum Utopie und Alltag. Um neue, unerwartete Zugänge zu den Objekten der Alltagskultur und der Kunst in der DDR anzubieten, waren bereits der Fotograf Martin Maleschka und der Komponist Hannes Zerbe zu Gast in Eisenhüttenstadt und Beeskow.

Führungen
In regelmäßig angebotenen Führungen durch das Beeskower Depot werden die Fotografien von Sibylle Fendt ebenso vorgestellt wie Werke der porträtierten Künstlerinnen.

Die erste Führung findet am 15. Mai 2022, dem Internationalen Museumstag, statt. Um 11 Uhr werden Sibylle Fendt und Angelika Weißbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin in Beeskow, vor Ort sein.

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