Programmablauf

14.00 Uhr    Begrüßung
Axel Drieschner, Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

14.10 Uhr   Grußwort
Christiane Nowak, Bereichsleiterin Stadtentwicklung/Stadtumbau

14.30 Uhr   Vortrag
Landschaftsarchitektur in neuen Städten der DDR – ein Überblick
Dr. Peter Fibich, Freiraumkonzepte GbR Landschaftsarchitekten (Bad Lausick/Glasten)

Diskussion / Pause

15.30 Uhr   Führung
zu ausgewählten Grünflächen der Stadt und Blick von einem Hochhaus in der Lindenallee
Hagen Engelmann, Landschaftsarchitekturbüro Engelmann (Cottbus)

17.00 Uhr   Schluss

Zum Thema

Als Planstadt aus der Aufbauzeit der DDR bild Eisenhüttenstadt ein einzigartiges Zeugnis europäischer Stadtbaukunst. Es ist Ziel von Architektur- und Geschichts­interessierten aus aller Welt. Meist steht dabei das bauliche Erbe im Mittelpunkt. Hohen Anteil an der Schaffung einer lebenswerten Umwelt besitzen aber auch die gärtnerisch gestalteten Grünflächen. Sie haben eine schmückende Funktion, dienen der Erholung und sind von Bedeutung für die Durchlüftung des Stadtgebiets und die Regulierung des Mikroklimas.

Kennzeichnend für das Kerngebiet der Stadt mit den Wohnkomplexen I bis IV sind die großen Grünachsen und halböffentlichen Wohnhöfe. Sorgfältig ausgewählte Gehölze unterschiedlicher Wuchsformen, Blütezeiten und Blattfärbungen setzen hier räumliche Akzente, haben eine Orientierungsfunktion und beleben über das Jahr hinweg das Stadtbild. Rund einhundert Baumarten sind hier vertreten, vom Kugelahorn, über die japanische Zierkirsche bis hin zum Honigbaum. Hinzu kommen aufwendig bepflanzte Blumenrabatten, wie an der Lindenallee und am Gartenfließ.

Das Motto des 39. Internationalen Museumstages „Museen in der Kulturlandschaft“ nehmen wir zum Anlass, Ideal und Wirklichkeit der Freiraumplanung und Garten­architektur in Eisenhüttenstadt näher zu beleuchten. Ausgewiesene Experten der Landschaftsarchitektur und Gartenbaugeschichte führen durch das Programm, zu  dem wir Sie herzlich einladen.

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