Horst Zickelbein wurde zu einem erstaunlichen Gestaltgeber, der mit dem farbintensiven Wandbild ebenso zu überzeugen wusste wie durch seine Zeichnungen und Gouachen. Die Burg Beeskow zeigt vor allem Arbeiten, die der Künstler selbst zu seinen wichtigsten zählt, wozu nicht zuletzt seine im Vergleich vorgestellten baugebundenen Arbeiten gehören. So zeigt die Ausstellung erstmals jene Filzstift-Zeichnungen auf Pergament, auf denen Horst Zickelbein sein bedeutendstes Wandbild „Die Befreiung der Wissenschaft durch die sozialistische Revolution“ entworfen hat und das für die Stadthalle im damaligen Karl-Marx-Stadt bestimmt war.

Wir danken den Privatleihgebern sowie den Kunstsammlungen Chemnitz, der Akademie der Künste in Berlin, dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLmK), dem Staatlichen Museum Schwerin, dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn und dem Kunstarchiv Beeskow.

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