Das Gebäude des Museums Utopie und Alltag liegt im historischen Zentrum der Stadt, dem II. Wohnkomplex mit seinen an den Baustil der Berliner Stalinallee erinnernden neoklassizistischen Bauten. Das Gebäude entstand 1953 als Kinderkrippe und diente bis 1990 als Kindergarten. Es ist flankiert von weiteren Kindereinrichtungen, mit denen zusammen es eine sogenannte Kinderkombination bildete. In seinem Inneren empfängt die Eintretenden ein frühes Werk des Künstlers Walter Womacka, das große Buntglasfenster „Aus dem Leben der Kinder“ (1955).

Die Einbindung des Museumsstandorts in diese historische Topografie ist einzigartig: Sie stellt Wechselwirkungen her zwischen der Erfahrung der Ausstellungen und des unmittelbaren städtebaulichen Umfelds. Die Geschichte der Stadt ist auch selbst ein Thema in der Dauerausstellung. Hier können Besucher:innen anhand eines interaktiven Stadtplans ihren individuelle Rundgang durch die Modellstadt planen. Architektonisch-historische Stadtführungen durch Eisenhüttenstadt werden von der Tourismusinformation angeboten.

 

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