In Eisenhüttenstadt vereinen sich zentrale Themen der Baukultur in Brandenburg. Anfang der 1950er Jahre erbaut, ist der einstige Stolz der sozialistischen Stadtplanung heute Deutschlands größtes Flächendenkmal. Der Fokus der Akteur:innen vor Ort liegt auf der Vielfalt des baukulturellen Erbes, auf drängenden Fragen der Flächennutzung, der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes sowie auf dem Innovationspotenzial einer teilhabeorientierten Baukultur.

Im Rahmen des Themenjahres haben sich lokale Kulturakteur:innen, Künstler:innen, Architekt:innen, Ehrenamtliche und Mitarbeitende der Stadt Eisenhüttenstadt zusammengeschlossen, um mit Blick auf das baukulturelle Erbe und gesellschaftliche Transformationsprozesse eine gemeinsame Vision einer zukunftsorientierten Stadt zu gestalten.

Das Programm am 2. Juni

13:15 Uhr und 13:35 Uhr Führung durch die sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt, Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Eisenhüttenstadt

15:00 Uhr offizieller Festakt auf dem Platz der Jugend, 15890 Eisenhüttenstadt

Grußworte:

Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree

Frank Balzer, Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt

Urban-Dance-Performance mit 101 Concrete

Gespräch zur Baukultur mit lokalen und regionalen Akteur:innen, u.a. mit Marie Mamerow (Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum), Martin Maleschka (Architekt, Künstler), Michael Reh (Bereichsleiter Stadtentwicklung und Stadtumbau der Stadt Eisenhüttenstadt) und Anne Müller (Künstlerin)

Ab ca. 16.30 Uhr wird im Museum Utopie und Alltag die Grafikmappe „Baukultur“ zeitgenössischer Künstlerinnen im Rahmen der neuen Ausstellung „Revolutionen. Grafische Mappenwerke aus der DDR“ präsentiert.

Ab 20 Uhr verwandeln die Licht- und Performancekünstler:innen Leonie Ederer und Anne Müller den Platz der Jugend in einen neuen Raum der Begegnung.

Das Programm am 3. Juni

Um 12 Uhr beginnt das Festival „Auf dem Platz, fertig, Los!“ auf dem Platz der Jugend. Zahlreiche Vereine und Initiativen aus Eisenhüttenstadt präsentieren mit einem bunten Tanz-, Theater- und Musikprogramm auf und neben der Bühne ihre Arbeit. Das Museum Utopie und Alltag ist mit einem Erzählcafé am Ort präsent.

12.15 Uhr Tanzlust „Jung und Alt“

12.45 Uhr Kinderchor InterKultur-Club Marchwitza

13.15 Uhr Tanzensemble KUZ

13.45 Uhr Theatergruppe TheEi

14 Uhr Musicalwerkstatt InterKultur-Club Marchwitza

14.20 Uhr Theatergruppe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Eisenhüttenstadt

15 Uhr Theatergruppe TheEi

15.15 Uhr Tanzensemble „Fire & Flame“

16 Uhr Musicalwerkstatt InterKultur-Club Marchwitza

16.30 Uhr Theatergruppe TheEi

16.45 Uhr Musicalwerkstatt InterKultur-Club Marchwitza

Das Bühnenprogramm findet gegen 17.30 Uhr mit dem Auftritt der Rapgruppe Unsere Stimme um Florian Scheller, Cheyenne Machel und Tim Schreiber seinen krönenden Abschluss. Sie präsentieren Tracks, die extra zu diesem Anlass entstanden sind.

19 Uhr Abschlusskonzert, ein Drum&Bass-Konzert mit a-cut, species/shadowforces, Aero Format, bentastic & Kid Atari in der Schwimmhalle der alten Schule des Wohnkomplexes V.

 

Das Projekt „Auf den Platz, fertig, los!“ ist eine gemeinsame Initiative vom Forum für Kulturerbe der DDR e.V., dem Museum Utopie und Alltag, dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) und dem Architekten Martin Maleschka. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Themenjahres „Baukultur leben – Kulturland Brandenburg 2023“.

Kulturland Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

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