Die Interviews hat Sonya Schönberger im Rahmen ihres langzeitlich angelegten Videoarchivs Berliner Zimmer realisiert. Die fünf Künstler:innen verbindet, dass ihr künstlerischer Weg in der DDR begann und dass sich Werke von ihnen im Stadtmuseum Berlin und im Kunstarchiv Beeskow befinden.
In den für das Format typischen lebensgeschichtlichen Erzählungen legen sie den Fokus auf ihr Aufwachsen, ihren künstlerischen Werdegang, sowie die Erfahrungen während und nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Sie reflektieren ihr individuelles Erleben großer politischer Veränderungen, blicken zurück und beschreiben ihr jetziges Leben zwischen künstlerischem Schaffen und Alltag

Die Interviews fügt Sonya Schönberger im Schloss Biesdorf mit ausgewählten Grafiken der beteiligten Künstler:innen aus dem Beeskower Bestand sowie Fotografien vom Depot des Stadtmuseums zusammen und fragt nach den Schnittstellen beider Sammlungen.

Grafiken machen den größten Teil des im Kunstarchiv Beeskow/Museum Utopie und Alltag aufbewahrten Kunstbestandes aus und ermöglichen einen differenzierten Blick auf die Kunst und die Ankaufspolitik in der DDR. Die Grafische Sammlung des Stadtmuseum Berlins versteht sich als bildhaftes Gedächtnis Berlins, der Mark Brandenburg und Preußens vom 16. Jahrhundert an.

Im Berliner Zimmer erzählen Berliner:innen von ihrem Leben in der Großstadt, ihren persönlichen Erinnerungen. Die Klammer ist die Stadt, in der sie leben. So entsteht seit 2018 ein digitales Archiv der Gegenwart, das hundert Jahre lang fortgeschrieben werden soll. Alle Interviews sind zu finden unter www.berliner-zimmer.net
Eine Zusammenarbeit von Sonya Schönberger/Berliner Zimmer, dem Kunstarchiv Beeskow/Museum Utopie und Alltag, der Grafischen Sammlung des Stadtmuseum Berlin und dem Schloss Biesdorf.
Ort
Schloss Biesdorf
Alt-Biesdorf 55
12683 Berlin

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