Wie der Autor zeigt, sind Grenzen im Zeitalter der Globalisierung nicht offener gestaltet, sondern zu machtvollen „Sortiermaschinen“ umgebaut worden: Während ein kleiner Kreis Privilegierter heute nahezu überallhin reisen dürfe, bleibe die große Mehrheit der Weltbevölkerung weiterhin systematisch außen vor. Dabei habe auch die Digitalisierung zu einer Aufrüstung der Grenzen beigetragen.

Nach „Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ (2019) legt Steffen Mau mit „Sortiermaschinen“ wieder ein vielbeachtetes Buch vor. Es ist für den „Deutschen Sachbuchpreis 2022“ nominiert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „‘Grenzen der Freundschaft‘. Tourismus zwischen DDR, ČSSR und Polen“ statt.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Schliessen