Zum landesweiten Tag der Baukultur lädt Sie das Museum Utopie und Alltag zu einer Führung durch das historische Zentrum von Eisenhüttenstadt ein. Die Stadt, einst Stalinstadt genannt, entstand ab 1950 als sozialistische Planstadt mit Modellcharakter. Sie erfreut sich in den letzten Jahren eines stark wachsenden Interesses von Architektur- und Geschichtsinteressierten aus aller Welt. Schon vor 1989 in weiten Teilen unter Denkmalschutz gestellt, können Sie hier herausragende Beispiele des Wohn- und Gesellschaftsbaus aus allen Etappen der DDR-Baukultur besichtigen, eingebettet in ein städtebaulich wohldurchdachtes Gesamtensemble.
Pflege und Entwicklung dieses Erbes liegen in der Hand von Kommune, Wohnungsbaugesellschaften, Denkmalpflege und bürgerschaftlichen Akteuren. Wohnungsbauten, so im Ersten Wohnkomplex (1951/52), wurden in den letzten Jahren unter Wahrung ihrer historischen und gestalterischen Identität durch begrenzte Eingriffe für die aktuellen Erfordernisse aufgewertet. Gesellschaftsbauten wie die Großgaststätte „Aktivist“ oder der „Handwerkerhof“ sind durch moderne architektonische Akzente fortentwickelt und für neue Nutzungen erschlossen. Diese und weitere Höhepunkte einer sensiblen Bestandsentwicklung werden in der Führung vorgestellt.

Treffpunkt: Museum Utopie und Alltag, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt

Anmeldung erbeten, unter 03364-417355 oder museum@utopieundalltag.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

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